Seit Generationen gut:
Schlemmer-Kaffee

GESCHICHTE

Die Anfänge des Kaffeetrinkens liegen weit zurück und entsprechend im Dunkel der Geschichte. Ziegenhirten oder Mönche sollen die anregende Wirkung der Bohnen entdeckt, dieselben aufgrund ihres wenig ansprechenden Geschmacks aber sofort wieder ausgespuckt haben – praktischerweise ins munter flackernde Lagerfeuer, wodurch die Möglichkeit des Röstens entdeckt wurde.

Der Name Kaffee leitet sich entweder von seiner Herkunft, der Region Kaffa in Äthiopien, ab – oder vom arabischen qahwa, was Wein bedeutet. In dieser Variante waren es findige Moslems, denen das Trinken von Wein verboten war, die sich daher ersatzweise an der anregenden Wirkung der Kaffeefrüchte erfreuten und so den „Wein des Islam“ entdeckten.

Weniger überzeugt von den Freuden des Kaffeegenusses war anscheinend König Gustav III. von Schweden. Er soll sogar eine giftige Wirkung nachzuweisen versucht haben und begnadigte dafür zwei zum Tode verurteilte Häftlinge: Der eine wurde zu täglichem Kaffee-Genuss, der andere zu ebenso regelmäßigem Teetrinken verdonnert. Beide sollen allerdings die mit der Überwachung beauftragten Ärzte genauso überlebt haben wie König Gustav selbst. Passend dazu formulierte Addi Darboven den berühmt gewordenen Satz: „Kaffee ist nur schädlich, wenn einem ein ganzer Sack aus dem fünften Stock auf den Kopf fällt.“

Historisch belegt hingegen ist die Gründung des ersten Kaffeehauses am venezianischen Markusplatz im Jahr 1645. Die Deutschen bekamen 1673 ihr erstes Cafe in Bremen, und hier liegen auch die Anfänge des Schlemmer-Kaffees: Denn schon in den 1950er Jahren betrieb Erika Schlemm hier eine eigene kleine Rösterei, deren Produkte sie in ihrem Laden an der Hemmstraße zum Verkauf anbot.

Letztlich aus dieser Tradition heraus entstand die Idee für unseren heutigen Schlemmer-Kaffee – der sich als handverlesenes, gastronomieoptimiertes Premiumprodukt mit Großmutters Selfmade-Ware natürlich nicht ernsthaft vergleichen lässt.

Bei allem Aufwand und aller Professionalität aber, mit der wir die hohe Qualität von Schlemmer-Kaffee gewährleisten, fühlen wir uns auch der Idee von Oma Erika verpflichtet – mit allem, was an Mitteln zur Verfügung steht, das Bestmögliche zu schaffen.